Die Mutprobe

In bewährter Weise findet dieses Forumtheater-Projekt auf Initiative und in Kooperation mit der kfb-Katholische Frauenbewegung der Diözese Innsbruck statt. Weitere Kooperationspartner sind das Haus der Begegnung sowie das Männer-, das Frauen- und das Familienreferat der Diözese Innsbruck, das Bildungshaus Osttirol, das Katholische Bildungswerk, die Buchhandlung Tyrolia und der Sozial- und Gesundheitssprengel bzw. die Gemeinde Telfs.

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Menschen bekommen es mit der Angst zu tun, wenn Veränderungen anstehen. Sei es im eigenen Lebensverlauf (Alter, Krankheit), in der Arbeitswelt, im persönlichen Umfeld (Familie, Partnerschaft), oder, wenn der gesamte Lebensstil und die Zukunft (durch eine Pandemie, den Klimawandel, weltpolitisches Geschehen) ins­gesamt in Frage gestellt wird. Solange Angst anlassbezogen und bei einer konkreten Bedrohung zur Vorsicht mahnt, kann sie hilfreich sein, aber als Grundgefühl beim einzelnen Menschen oder innerhalb einer Gesellschaft wird sie problematisch.

In unserem Stück begegnen Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen ihren Ängsten auf unterschiedliche Art und Weise und finden ihren Weg mit ihnen umzugehen. Als die krebskranke Maria eine Entscheidung trifft, scheitert sie jedoch auf ihre Art ebenso wie ihre Freundin Bernie, die schon so lange von einem gemein­samen Projekt mit Maria träumt. Bei der Kaffeehausbetreiberin Giulia und dem Sozial­arbeiter Toni kommt dadurch ihr Selbst- und Weltbild gehörig ins Wanken während Marias Sohn Paul und seine Partnerin Sarah an einem Wendepunkt ihrer Beziehung stehen. Sie kämpfen mit ihren Gefühlen, Projektionen und Erwartungen – vielleicht ähn­lich wie Pauls Vater Leonhard es schon sein ganzes Leben lang tut. Siegt auch hier die Angst?

Wir spielen alle Fragen, die das Publikum im Stück entdeckt an die Zuschauer*innen zurück und laden dazu ein, gemeinsam nach lebensbejahenderen Wegen zu suchen, einander und unseren Ängsten zu begegnen.

bisherige Rückmeldungen:

Gratulation zu dieser tollen und gelungenen Premiere. Es war ein intensives Stück. Die Gefühle und Emotionen sind stark rüber gekommen. Man hat die atemlose Angst und Bedrückung gespürt. Ich war auch einige Mal den Tränen nah. Wie aus dem Leben gegriffen. Absolut authentisch gespielt. Es war tief bewegend und Armins Fragen trafen ins Herz...konnte viel für mich von diesem Abend mitnehmen. (Alexandra Lechner)

Wir haben uns gestern die Vorstellung im Haus der Begegnung angeschaut. Für mich war es das erste Mal, dass ich ein Forumtheater besucht habe.
Wir fanden es sehr bereichernd und interessant, das Geschehen aus mehreren Blickwinkeln zu erleben. Ein großes Lob an alle DarstellerInnen und auch an Sie. Wir haben einiges mitgenommen von diesem Abend. (Manuela Zine und Gaby Rammesmeyer)

Ich möchte mich nochmals ganz herzlich bei Euch allen bedanken. Der gestrige Abend war wiederum sehr erfüllt von Selbsterfahrungen bei mir durch die verschiedenen Situationen, die in diesem Theaterstück der besonderen Art gespielt wurden. Es werden einem eigene Ängste bewusst und wie ich damit umgehe und umgehen könnte. Auf alle Fälle hat mir der gestrige Abend sehr viel gebracht und ich wünsche mir, dass Ihr solche Forumtheater-Stücke öfters einspielt und aufführt. Die Aufarbeitung der Eindrücke dauert eine längere Zeit und diese Form des Theaters wirkt lange nach und sehr tief. (Andreas Sturm)

Termine:

Di, 29. September 2020, 19:30 Uhr: Premiere, Innsbruck, Haus der Begegnung

Sa, 10. Oktober 2020, 20:00 Uhr: Völs, Pfarrheim (Werth 5)

So, 11. Oktober 2020, 19:00 Uhr: Schönberg, Gasthof Handl

So, 25. Oktober 2020, 19:00 Uhr: Lienz, Bildungshaus Osttirol

Di, 17. November 2020, 19:30 Uhr: Sistrans, Gemeindesaal

Di, 24. November 2020, 19:30 Uhr: Kufstein, Arche noe

Sa, 28. November 2020, 19:30 Uhr: Telfs, Rathaussaal (Anm. forumtheater.telfs.at)

Do, 4. Februar 2021, 19:30 Uhr: Innsbruck, BRUX – Freies Theater Innsbruck

Fr, 5. Februar 2021, 19:30 Uhr: Innsbruck, BRUX – Freies Theater Innsbruck

Do, 18. Februar 2021, 19:30 Uhr: Hall, Stromboli

Mit: Sandra Aufhammer, Ossi Hundegger, Irina Kapavik, Michael Heiss, Petra Unterberger, Teresa Waas, Manuel Wenda

Regie und Joker: Mag. Armin Staffler, Theaterpädagoge und Politologe

Projektbegleitung: Dipl.PAss.in Petra Unterberger, Lebens- und Sozialberaterin, Erwachsenenbildnerin; Sonja Prieth MA, Akad. Supervisorin/Coach, Mediatorin, Dipl. Sozialarbeiterin, freie Publizistin und Wissenschaftlerin
Anmeldung* unbedingt erforderlich! info@spectACT.at oder 0664/5306012

* Aufgrund der nicht vorhersehbaren Entwicklung kann es zu kurzfristigen Änderungen kommen. Auch deshalb bitten wir darum, dass Sie bei der Anmeldung unter info@spectACT.at Name, E-Mail-Adresse und Telefonnummer hinterlassen. Danke! Wir treffen Maßnahmen, um Theater und Begegnung stattfinden lassen zu können. Wir testen, was geht und nicht, was nicht geht. Theater findet statt. Theater findet, statt nur zu suchen!