Katharina Lammers

Vorstandsmitglied
Theaterpädagogin und Dramaturgin, Dipl.-Sozialpädagogin, Dipl.- Sozialarbeiterin

Theaterpädagogin und Dramaturgin, Dipl.-Sozialpädagogin, Dipl.- Sozialarbeiterin

Lehrbeauftragte an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg im Lehrgebiet Sozialpädagogik und an der Fachhochschule Merseburg im Lehrgebiet Theater- und Medienpädagogik.

Initiatorin, Geschäftsführerin und künstlerisch-pädagogische Projektleiterin von „DOMINO – Zivilcourage im Rampenlicht“ (www.domino-x.de). Zuvor Dramaturgin und Theaterpädagogin am Thalia Theater Halle mit Schauspiel- und Regiearbeit, Gründung und Leitung des Bereiches Kunst- und Kulturpädagogik am Thalia Theater Halle. Workshops und Fortbildungen u.a. bei Augusto Boal, Keith Johnstone, Reiner Steinweg und Geraldine Baron (Schülerin von Lee Strasberg).
Weitere berufliche Praxis in der Offenen Jugendarbeit, in der Fachberatung Jugendarbeit beim Landesjugendamt NRW, Leitung des Bereiches „Politik und Gesellschaft“ beim Haus der Familie in Münster.

Theater kann Menschen dazu ermutigen, auf ihre persönlichen Kräfte, Gedanken und Ideen zu vertrauen, und sie dazu motivieren und befähigen, sich einzumischen: sowohl in ihre eigenen Angelegenheiten als auch in das, was andere bewegt. Diese ernsthafte Auseinandersetzung mit der gesellschaftlichen Realität im bewertungsfreien Experimentierraum Theater ist spielerisch, fantasievoll, lebendig und befreiend.

Studium/ Ausbildung:

Ausbildung zur Tischlergesellin
Studium der Sozialpädagogik und Sozialarbeit an der Fachhochschule Münster
Ausbildung zur Theaterpädagogin am Theaterpädagogischen Zentrum Köln (TPZ)

Pädagogische und künstlerische Praxis

  • Sozialarbeiterin für Stadtteilorientierte Mobile Jugendarbeit (1993 – 1994)
  • Sozialpädagogin im Referat Jugendarbeit, Jugensaozialarbeit, Jugendschutz, Fachberatung Jugendarbeit, Landesjugendamt Münster (1994 – 1995)
  • Leiterin des Fachbereis Politik und Gesellschaft mit den Bereichen Sprachen und Kultur, Kommunikation und Arbeit, Politisches Forum, Christliche Lebensgestaltung, Referentenfortbildung, Familienbildungsstätte Haus der Familie Münster e.V.(1995 – 1996)
  • Theaterpädagogin mit Schauspiel- und Regiearbeit am Thalia Theater Halle/ Saale (1996 – 1998)
  • Dramaturgin und Theaterpädagogin. Gründerin und Leiterin des Bereichs Kunst- und Kulturpädagogik am Thalia Theater Halle/ Saale (1998 – 2002)
  • Initiatorin des kultur- und theaterpädagogischen Fortbildungsprojekts für MultiplikatorInnnen Domino – Zivilcourage im Rampenlicht, Träger: SozialKulturProjekte e.V., Hochschule Merseburg (FH), Fachbereich Soziale Arbeit (2001-2002)
  • Künstlerisch-pädagogische Projektleitung und Ko-Geschäftsführerin von Domino – Zivilcourage im Rampenlicht, s. www.domino-x.de (2002-2004)
  • Lehrbeauftragte für Theaterpädagogik an der Hochschule Merseburg im Fachbereich Soziale Arbeit.Medien.Kultur (seit Sommersemester 2001) und an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg im Fachbereich Erziehungswissenschaften (seit Sommersemester 2005)
  • derzeit Promotionsstipendiatin im Rahmen des Förderprogramms „Förderung zur Berufungsfähigkeit von Frauen an Fachhochschulen im Land Sachsen-Anhalt“ (seit 5/ 2006)


Fortbildungen (Auswahl)

  • „Improvisatiostraining“ mit Keith Johnstone (Kanada), Mitbegründer des Improvisationstheaters, 1998 in Berlin
  • „Regenbogen der Wünsche“ mit Augusto Boal (Brasilien), Begründer des Theater der Unterdrückten, 2000 in Essen
  • „Kreative Theaterarbeit mit unterpreviligierten Kindern und Jugendlichen“ mit dem Tänzer und Theaterpädagogen Ernesto Cloma (Philippinen), Direktor der philippinischen Theatervereinigung „Phillipine Educational Theatre Association“ (PETA), 2002 in Halle (Saale)
  • „Forumtheater“ mit Augusto Boal, 2002 in Halle (Saale)
  • „Method Acting“, Schauspieltraining mit Geraldine Baron (USA), nominierte Schülerin von Lee Strasberg, 2005 in Berlin
  • „Lehrstückspiel“ mit Reiner Steinweg (Österreich), Begründer des Lehrstückspiels nach Bertolt Brecht, 2007 in Halle (Saale).


Leitung theaterpädagogischer Seminare und Fortbildungen (Auswahl)

  • „Einführung in die Theorie und Praxis des Theaters der Unterdrückten“
  • Politisches Theater – Theatre of Relevance. Verschiedene Konzepte und praktische Übungen (Brecht, Stanislawski, Boal, Johnstone)“
  • „Forumtheater nach Augusto Boal“
  • „Techniken des Theaters der Unterdrückten“
  • „Methoden des gesellschaftlich engagierten Theaters“
  • „TheaterDialog. Theaterpädagogische Methoden für die politische Bildung mit unterschiedlichen Adressatengruppen der sozialen Arbeit“
  • „TheaterDialog. Zivilcourage – Hauptdarsteller im eigenen Leben“
  • „Theater und Soziale Arbeit. Darstellende Kommunikation im Feldern der Kinder- und Jugendhilfe“
  • „Regie als Kunst der Moderation: Inszenierungsarbeit im theatralen Dialog zwischen Darstellern und Zuschauern“
  • „Projektseminar Toleranz: Theater und Toleranz. Theaterpädagogische Annäherungen und Experimente
  • „Kulturpädagogische Projektarbeit. Handlungsfelder kulturpädagogischer Praxis“
  • „Projektseminar Toleranz: TheaterDialog. Das darstellerische Befragen sozialer Lebenswirklichkeiten“
  • „Theaterpädagogik in der Jugendarbeit. Verfahren gesellschaftlich engagierter Theaterarbeit und die Möglichkeiten ihrer Rekonstruktion“
  • „Szenisches Schreiben. Von den Erfahrungen über das Spiel zum Text – vom Text zum Spiel.“
  • Zahlreiche Theaterworkshops mit Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen und Senioren.